Die FuN-Zielgruppe
Das Programm FuN setzt auf konkrete Erfahrungen von Eltern und Kindern und nicht so sehr auf die sprachliche Verarbeitung und Vermittlung. FuN erreicht damit auch Familien, die eher durch neue Erfahrungen als durch gedankliche und sprachliche Auseinandersetzung lernen. Neben der gleichzeitigen Ansprache von Eltern und Kindern liegt hier der zweite große Unterschied zu anderen Familienprogrammen. FuN spricht Familien unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Status an. Die ausgewählten Familien mit Unterstützungsbedarf werden persönlich eingeladen und speziell zur Teilnahme motiviert. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Familien bereitwillig dieser Einladung folgen und gerne am Programm teilnehmen.
Die starke Orientierung an konkreten Erfahrungen bietet insbesondere Familien mit Migrationshintergrund und anderen sozialkulturellen Unterschieden die Chance, sich mit ihren eigenen Erfahrungen und deren Hintergründen an dem Programm zu beteiligen. Für diese Familien entwickelt FuN nach den bisherigen Erfahrungen ein enormes Mass an Integrationskraft. Auch in Wohngebieten mit einem großen Anteil sozialbenachteiligter Familien eignet sich FuN als eine Form der Elternarbeit von Kindertageseinrichtungen gut.
